Sonntag, 27. Februar 2022
Sonntag, 13. Februar 2022
Speis' und Trank
Auf der Speisekarte eines indischen Restaurants las ich einmal
"Essen ist Gott".
Das hat mich tief bewegt.
Es ist mir wichtig, das, was ich zu mir nehme, gut auszuwählen.
Es wertzuschätzen und dankbar dafür zu sein.
Mir Zeit zu nehmen - für das Essen, für das Trinken.
Genußmittel nur sehr selten und in kleinen Mengen zu mir zu nehmen,
und sie dann sehr bewußt zu genießen.
Bereits als junge Frau hatte ich den Wunsch,
aus ethischen Gründen nur noch vegetarisch zu essen.
Meine damalige Hausärztin riet mir jedoch - in meinem Falle -
davon ab.
Es folgten viele Jahre, in denen ich zunehmend,
jedoch noch nicht ausschließlich, vegetarisch aß.
Es benötigte Zeit, Ruhe und einiges an Nachdenken,
bis ich eine ausgewogene vegetarische Ernährung
für mich zusammengestellt hatte.
Seitdem fühle ich mich sehr wohl.
Sonntag, 30. Januar 2022
Sonntag, 16. Januar 2022
Trommeln
Meine afrikanische Trommel (Djembe) stammt von der Elfenbeinküste.
Sie wird mit den Händen getrommelt.
Ich finde sie sehr schön.
Das Klavier und die Trommel:
Unterschiedlicher
könnten Musikinstrumente nicht sein.
Das eine repräsentiert für mich Kultur,
das
andere Natur.
Und beide gehören zusammen.
Wenn ich in der Stimmung bin zu trommeln,
kann
das Klavierspielen nur bedingt helfen.
Besser wäre ein Waldlauf.
Das Klangspektrum einer Djembe ist vielfältig.
Man kann mit ihr "leise flüstern", aber auch kraftvolle Rhythmen spielen.
Trommeln sollte man eigentlich nicht in Räumen.
Eher an einem (menschenleeren) Strand oder in der Wüste.
Das Trommeln braucht Weite, den weiten Klangraum.
Ich kann drei Trommelrhythmen (Disco, Berber,
Elefante)
und habe noch ein paar eigene Rhythmen kreiert.
Wenn man ein Musikinstrument wirklich s p i e l
t (im eigentlichen Wortsinne),
dann ist man dem Improvisieren schon ganz nahe.
Das Improvisieren ist für mich eine Begegnung
mit dem Instrument,
eine Annäherung.
Am schönsten trommeln auf einer Djembe immer noch die Afrikaner, finde ich:
"Oyin momo ado"