„Zentrum Zoo“
„Zentrum Zoo“
"Ich bete an die Macht der Liebe"
eines von Mamas Lieblingsliedern...
eine Zeile darin:
"Ich will
anstatt an mich zu denken
ins Meer der Liebe mich versenken"
Wer möchte, kann es sich unter folgendem Link als Trompetensolo anhören:
https://youtu.be/KPfDFQzGjEk?si=G3KQHlhhfyi2buDz
Eine Knospe. Ein Lied. Ein stiller Traum.
Ein Riß. Ein Schmerz. Ein leerer Raum.
Ein letztes Blatt am Winterbaum.
Eine Knospe. Ein Lied. Ein stiller Traum.
Ein Verstehn. Ein Deuten. Ein neuer Raum.
Eine werdende Blüte am Winterbaum.
(aus meinem kleinen Gedichtband 'Andernorts',
Deutscher Lyrik Verlag, edition anthrazit, Aachen, 2019)
Gedanken im Advent
Die Karawane
Manchmal sehe ich bei meinen Spaziergängen eine kleine Karawane.
Vor ein paar Jahren sah ich sie zum ersten Mal.
Damals bestand sie aus einer jungen Frau, ihrer etwa 3-jährigen Tochter
und einem großen, kräftigen weißen Hund,
der lose an einen Buggy angeleint war,
in den das Mädchen sitzen durfte, wenn es des Laufens müde war.
Sie fiel mir auf, da sie in einer Seelenruhe durch den Wald zog.
Einige Zeit später kam zur Karawane noch ein weiteres Kind hinzu,
ein Junge, den die Mutter liebevoll in einem Tragetuch
vor ihrer Brust trug.
Inzwischen macht er seine ersten Schritte,
die von der Mutter ruhig und aufmerksam begleitet werden.
Ich freue mich, wenn ich die Karawane sehe.
Sie ist mir Vorbild darin,
ruhig und geduldig durchs Leben zu gehen.
"Dein Wille geschehe"
Dies halte ich für den schwierigsten Satz im "Vaterunser".
Er setzt bedingungsloses Vertrauen in Gottes liebevolle Führung voraus.
Wenn wir nun Empfindungen wie Trauer, Schmerz, Verzweiflung, Angst
durchstehen müssen,
so fällt es uns schwer,
darin Gottes liebevolle Führung zu erkennen.
Jedoch sind es gerade diese Empfindungen,
die uns wachsen und reifen lassen,
die uns feinfühliger und einfühlsamer werden lassen
und uns somit veredeln.
Die
Liebe ist langmütig,
die
Liebe ist gütig.
Sie
ereifert sich nicht,
sie prahlt nicht,
sie
bläht sich nicht auf,
sie
handelt nicht ungehörig,
sucht
nicht ihren Vorteil,
lässt
sich nicht zum Zorn reizen,
trägt
das Böse nicht nach.
Sie
freut sich nicht über das Unrecht,
sondern
freut sich an der Wahrheit.
Sie
erträgt alles, glaubt alles, hofft alles,
hält
allem stand.
Die
Liebe hört niemals auf.
(1 Korinther, 13)
Mama lehrte mich diese Worte aus dem "Hohelied der Liebe" (erster Paulusbrief an die Korinther).
Und ich, weit entfernt von all' dem Guten, kann immer nur danach streben.
Als das Kind Kind war,
ging es mit hängenden Armen,
wollte der Bach sei ein Fluß,
der Fluß sei ein Strom,
und diese Pfütze das Meer.
Als das Kind Kind war,
wußte es nicht, daß es Kind war,
alles war ihm beseelt,
und alle Seelen waren eins.
Als das Kind Kind war,
hatte es von nichts eine Meinung,
hatte keine Gewohnheit,
saß oft im Schneidersitz,
lief aus dem Stand,
hatte einen Wirbel im Haar
und machte kein Gesicht beim fotografieren.
(erste Strophen des Gedichts "Lied vom Kindsein"
von Peter Handke)
Das vollständige Gedicht findet sich unter
der Babel Web Anthologie (Babelmatrix)
(https://www.babelmatrix.org/works/de/
Handke%2C_Peter-1942/Lied_Vom_Kindsein)
Julia und Chris Simmance
(Bildquelle: https://simmance.bandcamp.com/track/still-2)
Ich möchte heute Julia und Chris Simmance vorstellen.
Julia spielt Geige, Chris meist Gitarre oder Akkordeon.
Ihre Stimmen sind sehr schön und harmonieren wunderbar.
Welche Art von Musik sie machen, lässt sich von dem Bild
schon ein wenig erahnen, finde ich....
Das Lied "Still", das ich besonders mag,
kann man über den Link https://simmance.bandcamp.com/track/still-2
kostenlos anhören oder auch - gegen eine kleine Gebühr - herunterladen.
Es gehört zu ihrem ersten gemeinsamen Album "Two Senses" von 2010.
Der Link führt direkt zum Lied,
und man befindet sich zugleich auch schon auf der Homepage der beiden.
Viel Freude beim Hören
(Und vielleicht möchte jemand einen Kommentar dazu schreiben?
Das wäre schön....)